Nach einem erfolgreichen und spannenden ersten Messetag der Personal Swiss 2017 und der TALENTpro 2017 bin ich um einige Erkenntnisse und Bekanntschaften reicher.

Am meisten hat mich ein Vortrag von Barbara Braehmer, Talentfinder und Geschäftsführerin der Intercessio GmbH, zum Thema „Digitalisierung im Recruiting“ inspiriert. Sie hat aufgezeigt, wie sie die Entwicklung des Web erkannt und diese Erkenntnisse für das Recruiting angewendet hat.

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Dabei ist mir klar geworden, dass das Recruiting, darunter Active Sourcing, Talent Acquisition und Mobile Recruiting, nach Prinzipien und Mechanismen des Marketing funktioniert. Zentraler Gedankengang ist die Customer Centricity (engl. Kundenzentrierung oder Kundenorientierung) bzw. im Bereich HR und Recruiting die „Talent Centricity“, also eine Talent-Orientierung. Die meisten (potentiellen) Bewerber haben sich viel schneller weiterentwickelt, in Bezug auf ihr Bewerbungs- und Online-Verhalten, als die Rekrutierungsprozesse in Unternehmen.

Gemäss Barbara Braehmer müssen Unternehmen stetig um die Aufmerksamkeit bei Talenten „kämpfen“: Eine Information muss ca. 10 Mal unbewusst aufgenommen werden, damit sie aktiv wahrgenommen wird. Sobald das Unternehmen (als [potentieller] Arbeitgeber) wahrgenommen wurde, liegt es an ihm (bzw. den Recruitern) die richtigen Botschaften auszuspielen, und -im Fall des Active Sourcings- das Talent aktiv anzusprechen. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Mobile Recruiting: Nur ein verschwindend geringer Anteil aller Jobbörsen, sind auch auf Mobile Devices benutzerfreundlich. Dabei werden die meisten Job-Suchen auf mobilen Endgeräten ausgeführt.

In der Marketing Community hat man diesen Trend längst erkannt und setzt bereits seit einigen Jahren auf „Mobile“. Seit April 2015 hat die marktführende Suchmaschine, Google, mit einem „Mobile friendly Update“ diesen Trend in seinen Suchalgorithmus integriert. Dies sei nur eines von vielen Beispielen, wie im Marketing das „Mobile-Thema“ bereits aktiv umgesetzt wird. Auch „Customer Centricity“ ist Marketing ein mittlerweile altbekanntes, nicht mehr wegzudenkendes Konzept.

Weitere spannende Erkenntnisse von Barbara Braehmer, welche meiner Meinung nach fast 1:1 im Marketing wiederzufinden und/oder auf Marketing-Disziplinen angewendet werden können, finden Sie hier: https://intercessio.de/blog/

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